EVA 22.03.98 - 19.07.11

EVA war der zweite x-Mechelaar in unserem Haus. Wir haben sie im Alter von 3 Jahren aus Holland gekauft. Sie wurde von Herrn Gerrit Pekel (Körmeister der K.N.P.V.) gezüchtet.
Eva war eine sehr soziale Hündin und eine super Mutter.
Sie war eine unglaublich arbeitsfreudige Hündin mit einem ausgeglichenen Charakter.
Wer sie nur im Privaten kannte, konnte nicht glauben, daß diese Hündin solch eine Energie in ihre Arbeit legte. Sie war bei der Arbeit mit Sicherheit kein einfacher Hund und verlangte von ihrer Führerin sehr viel Nerven, Härte und Konsequenz. Durch ihren eigenen Kopf, ihren Trieb, wie ihre Härte fiel man schon so manches Mal vom Glauben ab.

Eva hatte das schöne Alter von 13 Jahren erreicht. Bis zum Schluß war sie doch noch recht fit. Leider mußten wir uns dann von ihr verabschieden, nachdem sich ein Gesäugetumor bemerkbar machte. Der einzige Trost für uns war, daß sie wenigstens nicht lange leiden mußte.

 


ROCKY 26.06.97 - 24.09.10

Rocky war unser 1. Hund. Er war ein ziemlich dominanter und sturköpfiger Rottweiler, das was den Rottweiler eben ausmachte.
Leider hatte er schwere HD, so daß wir mit ihm weder Züchten noch Hundesport machen konnten. Bis zur BH hatten wir ihn geführt, von da ab spielte er Chef bei uns zu Hause.

Trotz seiner schlechten Hüfte konnten wir 13 schöne Jahre mit ihm verbringen. Sein großes Herz hat ihn oftmals seine Krankheit vergessen lassen.
Zu guter Letzt durfte er in seiner gewohnten Umgebung friedlich einschlafen, bevor die Schmerzen noch stärker geworden wären.


MARCO 08.10.06 - 18.05.08

BRN 11595

Durch tragische Weise verloren wir Marco noch bevor er seine KNPV Karriere richtig beginnen konnte. Nicht nur für uns, auch für Manfred, der mit ihm auf die PH1 trainierte, war es ein Schock, den Hund schon so früh verabschieden zu müssen. Sein Leben hatte schon sehr schwer begonnen; nachdem er der einzigste Überlebende aus seinem Wurf war und wir ihn die ersten 4 Wochen erfolgreich ohne Mutter großziehen konnten, er mit knapp 11 Wochen dann noch einen gebrochenen Zeh auskurieren mußte, wurde ihm eine Magendrehung zum Verhängnis, welche sein so kurzes Leben schon beendete. Trotz riesigem Kämpfergeist, sollte ihm ein langes Leben nicht gegönnt sein! Marco, wir werden dich immer in Erinnerung behalten!!!!!


HEDDA VON DEN GEHREN: 17.01.00 - 28.12.07

Alpha war eine sehr große, sportlich gebaute Hündin mit der man super arbeiten konnte. Über den Spieltrieb war bei ihr nicht viel herauszuholen. Sie besaß aber wundervolle Aggressionsbereiche mit denen wir auch in der Unterordnung viel besser arbeiten konnten als ständig bitte bitte machen zu müssen. Im Schutzdienst das Gleiche, schnell aktiviert und immer arbeits- oder einsatzbereit!! Sie gehörte zu einer alten deutschen Leistungslinie. Leider war es mit ihrer Gesundheit nicht so gut bestellt. Mit 3,5 Jahren mußte ich sie leider schon in Rente schicken, da man CECS und einen Kreuzbandriß bei ihr feststellte. Das war anfangs nicht ganz leicht, da sie sehr gerne arbeitete, und natürlich auch auf den Platz wollte, wenn sie merkte es geht ins Training.
Leider durfte sie ihren 8. Geburtstag nicht mehr erleben. Wir mußten sie überraschenderweise aufgrund von Knochenkrebs von ihren Schmerzen erlösen.


BALKO VOM HERZBACH: 18.05.04 - 24.02.05

Balko war ein deutscher Jagdterrier. Kai’s größter Wunsch war es schon immer, so einen Hund zu besitzen. Er wollte ihn als Spezialhund für den Polizeidienst ausbilden.
Balko hatte mehr Charakter als manch großer Hund. Nicht einmal vor unseren Rottis hatte er Respekt. Wenn er etwas wollte, versuchte er mit aller Gewalt seinen Kopf durchzusetzen.
Leider wurde ihm diese Eigenschaft zum Verhängnis. Durch einen sehr tragischen Unfall, durft er noch nicht einmal ein Jahr alt werden.
Wir werden den kleinen Kerl nie vergessen.


JASKO VOM EISPLATZ: 13.01.99 - 30.07.04

Jasko war Kai’s erster Rottweiler, mit dem er Hundesport betrieb. In der Unterordnung bot er sich durch seinen hohen Spiel- und Beutetrieb super an. Im Schutzdienst war er leider nicht so, wie wir ihn gerne gesehen hätten, dennoch konnten wir sehr viel von ihm lernen und es machte ihm und uns immer wieder Spaß auf dem Hundeplatz zu trainieren. Wir haben dann auch einige Prüfungen mit ihm gemacht.
Das ganze Leben war er nicht einmal krank, und dennoch mußte er mit 5,5 Jahren schon gehen. Aufgrund eines Milztumores der auch schon die Leber angegriffen hatte mußten wir ihn einschläfern lassen. Kaum zu glauben, daß ein Hund noch ein paar Wochen zuvor absolut quietschfidel auf der Wiese tobt und kurze Zeit später das Todesurteil feststeht.


RINGO: ? - 28.05.04

Über diesen Rüden wußten wir leider nicht sehr viel. Sämtliche Versuche, die genaue Abstammung des Rüden herauszubekommen, schlugen fehl.
Ringo war charakterlich ein sehr harter, selbständiger und kompromißloser Hund, wie es ihn nur ganz selten gibt. Wobei er in der Familie sehr loyal war.
Der Mann, der Ringo damals unseren Bekannten verkaufte meinte, daß Ringo die Politiehond 1-, Objectbewaking- und Toetsing-Prüfung der KNPV gemacht hätte. Certificaate für diese Prüfungen haben sie nicht, so daß man nicht sicher sein kann, jedoch war ihm das komplette Ausbildungsprogramm bekannt.               

Schade, daß wir diesen Hund so spät kennenlernten, es wäre interessant gewesen zu wissen, wie er sich in jungen Jahren verhalten hat.

Wir gehen sehr stark in der Annahme, daß früher ein Bouvier in diese Linie eingekreuzt wurde. Man sieht auch deutlich am Nachwuchs, z.B. anhand der runden Kopfform der Welpen und des Haarkleides, daß da was in Richtung Bouvier drin sein könnte.


RAMBO: 28.10.94 - 23.04.03

Rambo war zwar nicht unser Hund, aber durch unsere Hundepension war er des öfteren bei uns untergebracht und gehörte schon fast zur Familie. Er war ein typischer Rotti. Von Fremden ließ er sich nicht anfassen. Hatte er dich jedoch irgendwann akzeptiert, dann hat er alles für dich gemacht. Andere Hunde und Tierärzte konnte er allerdings gar nicht ab.
Das war dann auch das größte Problem, weshalb er sterben mußte. Durch seine Krankheiten (Schmerzen) die er hatte, konnte man ihn zum Schluß überhaupt nicht mehr anfassen und somit konnten wir ihm auch leider nicht mehr helfen. Es war für mich so wie wenn mein eigener Hund gestorben wäre.


KATJA: Okt.’91 - 10.12.02

Katja war eine Wurfschwester von Sunny (Dhr.v.d.Nieuwenhof, vorheen Dhr.Wilms).
Katja war eine x-Mechelaar Hündin, die wir leider auch viel zu spät kennengelernt haben. Sie hatte schon ein stattliches Alter und war körperlich nicht mehr so fit, wie es ihr Geist gerne gehabt hätte. Jedoch war ihr Herz so groß, daß sie sich ihre körperlichen Gebrechen nicht anmerken ließ. Diese Hündin hatte so einen riesigen Willen, daß sie lieber tot umgefallen wäre, als daß sie z.B. den Stock oder den Ball beim Spaziergang nicht mehr getragen hätte.


Katja war im Besitz der Polizeihundprüfung 1.
Sie war eine wirklich spitzen Hündin, mit einem riesigen Herz!
 


KIRA: 27.03.98 - 07.06.00i

Kira war unsere erste Rottihündin. Als wir sie geholt hatten, hatten wir noch keine Erfahrung was Hundekauf betrifft. Wir mußten nämlich nach kürzester Zeit feststellen, das dies der schlecht geprägteste Hund war, den ich bis dahin gesehen hatte. Außer Hunden kannte sie nichts. Sie hatte Angst vor Menschen, egal ob sie sie kannte oder nicht (außer vor uns), vor fremden Gegenständen... Also ein Stadtbummel wäre für sie die reinste Folter gewesen. Und trotzdem haben wir sie mit viel Geduld doch noch recht gut hinbekommen. Leider wurde sie gerade mal knapp über 2 Jahre alt.

 

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