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Warum?? ...soll die Frage sein welche uns seit -zig Jahren harter Arbeit beschäftigt. Warum ist es nur sehr langsam möglich mit unserer Art der
Gebrauchshundeausbildung Anerkennung und Respekt zu erlangen?? Warum ist es nur sehr schwer möglich, die richtige Aufklärung des Nutzens der Gebrauchshundeausbildung in der Bevölkerung zu erreichen?? Warum ist es
nötig Andersdenkende in diesem Bereich zu diskriminieren, zu beleidigen und zu kriminalisieren?? Warum ist es möglich einen Kulturzweig, welcher der gesamten Bevölkerung von Nutzen ist, komplett dem Untergang zu
weihen?? Wo liegt der Sinn in diesem ganzen grundlosen, unnötigen und unwissendem Denken?? Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Es muß wohl ein Teil der Evolution sein, daß in den Bereichen Gebrauchshundezucht
sowie Ausbildung, zumindest in Deutschland, die Weiterentwicklung dieser Hunde aufgehalten werden soll. Durch Neid, Mißgunst und Unwissenheit wird Angst geschürt mit welcher sich mittlerweile jeder Hundeführer
mit mittelgroßem Hund auseinandersetzen muß. Das Ziel wurde bislang stets verfehlt. Weder wurde die Angst vor “aggressiven” Hunden geringer. Noch die Aufklärung und die Kontrolle besser. Das eigens produzierte
Problem wurde generell falsch angegangen. Zum großen Nachteil der Art Gebrauchshund. Wir probieren nun schon seit drei Jahren mit unserer Arbeit Aufklärung zu betreiben. Sei es durch Vorführungen unserer Hunde
oder mit den Texten auf der Homepage, leider nur mit langsamem Erfolg. Immer wieder gibt es Rückschläge welche einem verzweifeln lassen. Wenn man probiert einen Schritt zu tun, wird man sogleich fünf Schritte
zurückgeschlagen und an seinen Platz verwiesen. Unverständnis und das Gefühl versagt zu haben kommen auf. Warum das alles?? Wieso erkennt niemand wie wichtig uns unsere Arbeit ist und daß vielleicht doch was
Wahres dran sein könnte, an dem Argument, daß gute und gesunde Arbeitshunde nur mit guter und gesunder Arbeit zu selektieren sind?? Wieso wird bewußt Unwissenheit produziert?? Sowie das Schüren grundloser Angst. Wer
hat da zu entscheiden, wo kommt das her?? Sitzen da vielleicht Leute die von unserem Tun und dem Nutzen den sie daraus ziehen könnten überhaupt keine Ahnung haben, uns aber verurteilen?? Wenn ich von einem
Sachbearbeiter/Sachverständigen hören muß, daß Gegenstandsbewachen aggressionsfördernd sei, oder die Hunde in der KNPV im Halsbereich beißen müssen, dann sehe ich doch schon ganz schnell mit welchem Wissen da
jongliert wird. Wenn die Traditionen unserer Nachbarn so in den Dreck gezogen werden, dann muß ich schon ganz klar von Dummheit in diesem Bereich sprechen. Bei allem Respekt, wie kann man sich ein Urteil mit einem
solchen Wissen erlauben?? Oder wird dies alles absichtlich erzeugt, weil die zuständigen Sachbearbeiter den hiesigen Zuchtverbänden nachschwänzeln?? Ich kann doch auch nicht von einem Menschen wie mir selbst, der
nur die Hauptschule besucht hat, verlangen, daß er eine Matheprüfung vom Gymnasium beurteilen oder gar benoten darf... Wenn ich ins Krankenhaus komme verlange ich doch auch nach einem sachverständigen Arzt und
nicht nach einem Metzger... So auch hier, da haben Menschen über eine Art zu bestimmen, welche gerade einmal wissen, daß ein Hund vier Füße hat, oder mit Müh und Not einmal eine SchH 3 gelaufen sind und ansonsten
noch nie etwas von Zucht, Ausbildung, Selektion wissen wollten. Im Gegenteil, da haben irgendwelche Großstädter das sagen, welche womöglich selbst Angst vor Hunden haben und einen Apfelbaum nicht von einer Eiche
unterscheiden können. Wer dieses natürlich auszutragen hat sind immer die Untersten. Wie z.B. der Diensthundeführer auf der Staße. Er ist derjenige, welcher sich mit der Hundequalität zufrieden stellen muß,
welche er vorgesetzt bekommt, wenn er nicht gerade Eigeninitiative ergreift. Dabei könnte alles so einfach sein... Allein der Gedanke, vereintes Europa, scheint in Deutschland nicht zu zählen. Menschen welche
die Traditionen des Mondioring, des französischen Ring, der KNPV, oder des belgischen Ring hegen, stehen in Deutschland kurz vorm Aus. Sämtliche echten Gebrauchshunderealisten, welche auf diese alten Traditionen
zurückgreifen, um gute und sichere Arbeitshunde zu erhalten, im Sport, Dienst sowie in der Zucht, stehen in Deutschland kurz vorm Aus. Warum?? Sitzen da vielleicht Leute, welche von unserem Tun und Nutzen den
sie daraus ziehen könnten gar keine Ahnung haben, uns aber verurteilen?? Warum ist es nicht möglich innerhalb der zuständigen Behörden, Verbände und Vereine Akzeptanz, Vertrauen, Verständnis und einen klaren Kopf
zu erlangen, anstatt Neid, Mißgunst und Unwissenheit?? Wenn schon hier, bei Menschen die sich mit der Materie Arbeitshund auskennen sollten, Angst und Unwissenheit regieren, muß man sich nicht wundern, daß in der
Öffentlichkeit nur Hetzkampanien am laufen sind. Nehmen wir den CGH. Was dieser Club bisher an Arbeit geleistet hat, um zum einen ein Kulturgut zu erhalten und zum anderen Artenschutz zu betreiben und auch dem
Rest der Bevölkerung damit etwas Gutes zu tun. Da wurden Gebrauchsprüfungen entwickelt, Polizeihundprüfungen 1-3 ausgetüftelt und mit sehr guten Ausbildern, mit Praxiserfahrung, zusammengearbeitet. Das
Resultat ist eine sehr fundierte Ausbildung, welche der Zucht wie der Sicherheit für den Beamten vor Ort und damit der Bevölkerung wahnsinnig gut tut. Doch was ist das Ende vom Lied? Ständige Streitereien zwischen
Verbänden und Behörden, um die Akzeptanz zu erhalten im Sinne der Bevölkerung, des Artenschutzes und der Tradition andersartige Hundeausbildung betreiben zu dürfen...!!! -Ohne Worte!! Ebenso bei uns. Man
stelle sich vor, die KNPV gibt es nun seit 1907 und wird wie schon immer vom Königshaus unterstützt. Früher wie heute sind stets sehr hohe Verantwortliche aus der Polizei wie Militär und Rettungswesen Vorsitzende,
Ausbilder und Richter. Früher wie heute hieß es stets alles für den Hund zu tun, um ihn zum Wohle des Volkes einsetzen zu können. Früher wie heute dient die KNPV allein dafür, den guten Arbeitshund zu selektieren
und wird WELTWEIT anerkannt. Früher wie heute tragen Privatpersonen in dieser Polizeihundvereinigung dazu bei, mit ihren ausgebildeten Hunden den Markt an Diensthunden zu decken. Nur in Deutschland scheinen die
Gründer und Halter dieser Tradition alles aggresionsfördernde Verbrecher zu sein...?! Für mich, unseren Club, unsere Arbeit und die KNPV ist das beleidigend und ich muß mich in dieser Hinsicht sehr für die
Dummheit einiger weniger in unserem Land schämen und entschuldigen!! Wie oft stoße ich selbst bei erfahrenen Hundeführern, ob Sport- oder Dienstbereich, zunächst auf Unverständnis. Ohne jegliche Rechtfertigung,
ohne jegliches Wissen werden wir hier in Schubladen gesteckt aus denen wir so leicht nicht mehr rauskommen. Unterhalten wir uns dann mit diesen Personen, geben eine Vorführung oder lassen sie beim Training
zusehen und mitmachen, sind plötzlich alle hell auf und möchten auch so einen Hund besitzen. Ich konnte bisher noch keinen DHF erleben, welcher nicht KNPV, Mondioring, belgisch Ring oder französischen Ring mit
seinem Hund trainieren würde, wenn er sich sicher sein könnte keine Disziplinarstrafe zu bekommen. Genauso im Sportbereich. Wieviele Hundeführer haben es satt ihren Hund das ganze Leben lang immer nur das gleiche
machen zu lassen um ihn “auszulasten”. Es ist so, als ob ich alle in Deutschland berufstätigen Personen dazu verpflichte nur noch die allergleiche Arbeit zu verrichten...! Resultat: Gehirntod auf der ganzen
Ebene!! Warum können auch die Obrigen in den Verbänden nicht akzeptieren, daß es Sportarten für den Hund gibt welche diesem, dem Hundeführer und der Allgemeinheit mehr Nutzen bringen als 50 mal im Leben ne SchH3
zu laufen...?

Auch genetisch würde unsere Zucht wieder auf Vordermann kommen, wenn man durch andere, artspezifische Arbeiten erkennen würde wie gut die eigenen Linien wirklich sind.
Doch nun kommt der Mensch ins Spiel, es ist eben immer sehr schwer sich Fehler einzugestehen, den Weg zu ändern, Andersdenkende zu akzeptieren und somit frei in seinen
Gedanken und Handlungen zu sein. Es ist sehr schwer für viele Menschen zu akzeptieren, daß eben nicht alles so rosig ist wie sie es sehen möchten. Der Egoismus, die Faulheit und die
damit zusammenhängenden Scheuklappen machen uns da einen ganz gewaltigen Strich durch die Rechnung, egal wo im Leben. Man merkt es meistens erst wenn man selbst davon
betroffen ist. So auch in diesem Fall. Erst wenn die nächsten Generationen von arbeitsfähigen Hunden aus dem Ausland gekauft werden müssen, weil die inländischen Linien tot sind, weil
das Selektionssystem immer nur den lebensunfähigen Tieren angepaßt wurde; erst wenn die ersten Hunde deswegen im Dienst versagen, erst dann wird überlegt und nach
Verantwortlichen gesucht, doch dann ist es nicht mehr fünf vor, sondern bereits fünf nach zwölf und der Zug schon längst abgefahren. Und warum??
Sitzen da vielleicht Leute, welche von unserem Tun und dem Nutzen den sie daraus ziehen könnten überhaupt keine Ahnung haben, uns aber verurteilen?? Fassungslosigkeit macht sich breit.
Wie Peter Stengel sagt, “es ist wie wenn Du gegen Windmühlen kämpfst”. Jedoch weigere ich mich, mich damit geschlagen zu geben. In der Zeit des Euro und
vereinten Europa kann es nicht sein, daß hier in Deutschland Menschen diskriminiert, kriminalisiert und beleidigt werden, welche uralte Traditionen und Tierarten schützen und
erhalten möchten. Welche es sich zur Lebensaufgabe gemacht haben diese alten Linien am Leben zu erhalten. Und man merke sich immer eines, ohne Traditionen schafft es keine Kultur zu überleben!!
Abhilfe bringt nur ein komplettes Umdenken. Respekt und Anerkennung des Nachbarn sollten sich wieder etablieren. Die Förderung des ursprünglichen Hundes sollte wieder im
Vordergrund stehen. Objektivität und Weitsicht in den Behörden und Verbänden sollten den schleichenden Tod ablösen und könnten damit sehr viel weiterhelfen. Das Recht auf freie
Entfaltung und Meinungsäußerung sollte hier wieder zum Vorschein kommen. Gerade in den Zuchtverbänden... Ohne Kritiker kann kein System aufrecht stehen bleiben. Ohne Kritiker und Andersdenkende
ist keine Evolution möglich und der absolute Tod vorprogrammiert. Was bisher immer auch passierte, ÄNDERUNGEN brachten immer nur die ANDEREN.
Was uns bewegen sollte, ist der gemeinsame Wille um das Recht etwas Gutes im Sinne der Natur, der Tradition und somit unserer Kultur zu tun. Dieses Recht kann und darf uns keiner nehmen!!
Wir sind keine verrückten Chaoten!! Und ich sehe auch nicht ein warum ich mich so fühlen soll, bloß weil ein paar wenige ihren
Emotionen freien Lauf lassen können, weil sie in den dementsprechenden Positionen sitzen und keinerlei Wissen von der Materie besitzen.
Doch Angst zu schüren ist eben um etliches einfacher, als klare Argumente zu finden und vor allem ehrliche Aufklärung zu betreiben. Das kann ich schon nachvollziehen. Anstatt die große
Anzahl von Qualzuchten mit krumen Rücken, dicken Köpfen fetten Ärschen, Erbfehlern - sprich, kaputter Genetik ohne Ende usw., welche u.a. auch noch als Gebrauchshund verkauft
werden dürfen, anstatt diese absichtlich produzierten Krüppel ehrlich zu beurteilen, geht man wie immer auf die Minderheit der Andersdenkenden los...!
Jüngstes Beispiel - Ringarbeit: Hier werden, in Deutschland, Hunde als unkontrollierbar verurteilt, obwohl sie ausbildungstechnisch weit über denen im Breitensport ausgebildeten
Hunde stehen und um einiges stärkere Charaktere mit sich bringen müssen. WARUM, stellt sich für mich die Frage, warum ausgerechnet die Menschen welche 3-4 Mal die
Woche mit ihrem Hund arbeiten gehen um diesen optimal, u.a. im Ringtraining, auszulasten, warum gerade diese Menschen hier in Deutschland so negativ verurteilt werden?? Wo doch
jeder mit etwas Hundeverstand, wissen sollte, daß gerade diese, seriös im Ring gearbeiteten Hunde durch die große Abwechslung stets absolut ausgeglichen sein müssen. Wo zusätzlich
über die Routine in der technischen Perfektion keine hohen Aggressionen zu erwarten sind. Im Gegenteil, es ist nur mit ausgeglichenen Hunden möglich eine solche Arbeit zu leisten.
Schizophrenie und übergeschnapptes Verhalten hat hier keine Chance in der Ausbildung, genausowenig in der Zucht. Also wieder, Warum?? Warum sieht man sich nicht erst einmal
ein Ringtraining an bevor man diese Arbeit, die Hunde und deren Ausbilder abstempelt?? Hier werden Menschen, ohne jeglichen Grund, als für die Gesellschaft unzurechnungsfähig
abgestempelt, welche Hundeausbildung auf allerhöchstem Niveau betreiben. Und noch weiter, die Ringarbeit wie z.B. der Mondioring werden als aggresionsfördernde Ausbildung verurteilt
und in verschiedenen Bundesländern einfach verboten, sprich die Betreiber dieser hochqualitativen Ausbildung werden kriminalisiert und in eine Schublade geschoben in der sie
überhaupt nichts verloren haben!! Alles nur wegen einiger weniger, welche ohne Verstand und Wissen über unsere Arbeit entscheiden dürfen und unter dem Namen des
“Sachverständigen” Entscheidungen fällen dürfen von denen sie nicht einmal das Geringste wissen. Wie schon mein alter Herr sagte, das Schlimmste was Dir passieren kann, sind dumme
Menschen. Erst durch Dummheit entstehen zuerst Angst, dann Haß und dann Fanatismus... -Da hat er absolut recht!!
Wir leben in einem kleinen Dorf von 7000 Einwohnern.

Selbstverständlich war es ein Muß in diesem kleinen Kreis mit unserer Aufklärung zu beginnen. Schon nach kürzester Zeit und verschiedenen Vorführungen war die ganze
Gemeinschaft über unsere Arbeit informiert und durch unsere Aufklärung hoch begeistert. Alle konnten sie erkennen welchen Nutzen unsere Arbeit hat. Gerade die Alten konnten sofort
nachvollziehen wie wichtig dieses Selektionsprogramm für die Hunde und unsere Zucht ist. Die Jungen merkten, daß unsere Hunde weder asozial noch primitiv veranlagt sind und auch
während der Arbeit absolut umgänglich zu Jederman sind. Alle erkannten wie schön es für den Hund sein muß, sich auf diese Weise auszulasten. Trotz anfänglicher Unsicherheit
Weniger war es möglich, glasklare Aufklärung zu betreiben, ohne daß die Menschen am nächsten Tag einen Bogen um mich und meine Hunde machten. Ich habe hier erkannt wie
wichtig es ist klare Worte zu fassen und somit der restlichen Bevölkerung die Möglichkeit zu geben über diese vorgegebenen Fakten selbst zu entscheiden.
Nachdem man in unserer kleinen Ortsgemeinschaft einen solchen Erfolg verzeichnen konnte, sind wir uns unserer Sache sicher, daß auch anderen Orts viel erreicht werden kann.
So denn, warum warum warum? Dieses Thema kann man noch ewig weiterführen. Beispiele gäbe es genug. Wir müssen uns wieder besinnen und erkennen, daß wir die Pflicht haben das von unseren
Vorfahren gegebene Gut zu hegen. Und es nicht mit ideologischen Gedanken in den Ruin zu treiben. Der Arbeitshund und dessen Ausbildung sind ein kleiner Teil Tradition von diesem
Land. Wir müssen wieder erkennen, diese zu schützen und nicht komplett dem Handy und dem Fernsehen zu übergeben. Artenschutz auf der gesamten Ebene muß nun praktiziert
werden. Was auch die Zuchtverbände betreffen wird. Diese werden erkennen müssen, daß sie mit ihrer Zuchtpolitik eine Art nicht erhalten können, egal welche Art. Um optimale
Ergebnisse erzielen zu können wird es keinen Weg um das Umdenken herum geben. Man wird erkennen müssen, daß ohne gesunden Kreislauf der Zucht - Selektion - Arbeitsbereich,
keine Arterhaltung möglich ist. Man wird erkennen müssen, daß man mit den etablierten Selektionsprüfungen keine Gebrauchshunderasse selektieren oder gar erhalten kann. Und
man wird erkennen müssen, daß die vom Menschen vorgegebene Standardzucht nur noch durch Mischlingszucht aufrechtzuerhalten ist. Also, WARUM nicht gleich umdenken...??
Text: Kai Müller
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